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Herzlich Willkommen auf meiner Homepage! Die Idee ist genial, wenn man bedenkt, dass man gerade bei Röhrenverstärker die schönsten Fehler einbauen kann. Auch wenn die Schaltung messtechnisch in Ordnung sein scheint, kann es brummen und oder pfeifen ohne Ende. Gleich vorher sollte erwähnt werden, dass die angegebenen Tipps von mir einen Erfahrungswert haben. An erster Stelle muss man einen sorgfältigen Aufbau haben. Jede Leitung sollte so kurz wie möglich sein und die Heizleitungen verdrillt sein. Auch beim Gleichspannungsheizen vom Vorteil. Achten muss man auch auf die sternförmige Masseverbindung zu den Röhren, Anschlüssen und Elkos. Wer das gut macht, benötigt nicht mal eine Drossel um seinen Brumm loszuwerden. Im ersten Bild das Netzteil und Pegelanzeige. Zum Vergrößern des Schaltbildes drauf klicken. Keine Drossel drin und dank der Sternmasse brummfrei. Auch gut zu sehen, welche Röhren verwendet werden. Hier habe ich bewusst, leicht erhältliche Röhren aus der P-Serie genommen, da die billiger sind und für solche Beispiele genau richtig sind. Die PIN-Belegung der Röhren steht im jeweiligen Röhrendatenblatt mit vielen Infos der Typen. Im nächsten Bild die Verstärkerstufe: Die meisten Quellengeräte haben einen Ausgangswiderstand von 47k, ältere auch zwischen 10 und 250k, was hier kein Beinbruch ist. Was fehlt ist das Lautstärkepoti, der Grund dafür ist mein Mischpult mit eigenen Regler. Wer ein Poti haben will ersetzt R12 durch ein Poti und dessen Schleifer schließt man an C8 an. Die Gegenkopplung ist hier etwas ungewöhnlich, hat sich aber meiner Erfahrung nach am effektivsten herausgestellt. R10 ist mit Absicht so groß, da die Kathode der PABC80 direkt an Kathodenpotenzial liegt und automatisch auf eine negative Gittervorspannung von -2V einstellt. Die Betriebspannung der Triode ist mehrfach gefiltert und der Ua beträgt ca. 30V. Nach der Triode muss das Signal durch einen Tiefpass der PCM und Rauschanteile rausfiltert. Die PL504 besitzen jeweils einen eigenen Gridstopper, wobei RÖ1 eine Besonderheit darstellt und als Tiefpassballaströhre arbeitet. Diese hat eine viel niedrige Schirmgitterspannung als RÖ2 und ist daher viel stärker vorgespannt und schaltet erst durch wenn der Pegel am Steuergitter ausreichend groß ist und im Tiefbassbereich liegt, deshalb liegt C1 am Gitter. Dadurch wird gewährleistet, dass genügt Stromreserven bei tiefen Tönen vorhanden sind da tiefe Töne weniger Energie als hohe haben. Bei hohen Tönen hat die RÖ1 fast nix zutun. Der Ursprung zu der Idee der Tiefpassballaströhre kommt übrigens aus Russland zu Zeiten der Sovietunion und die Schaltung ist fast unbekannt und nur in wenigen Büchern der DDR zu finden. Ich kannte zuvor auch keine Tiefpassballaströhre, bevor ich aus Zufall die Schaltung entdeckte. Aber die Schaltung ist eine gute Idee und man merkt den Unterschied. C16, C17 und der Varistor R22 sorgen für Stabilität und Schwingunterdrückung. Obwohl die meistens bei anderen Beispielen fehlen, kein Fehler diese einzubauen, vor allem die PL504 hat's nötig, ich schreib aus Erfahrung. Auch die Dioden der PABC80 finden Verwendung. Die FM-Demodulationsdioden erzeugen die Steuerspannung für die 6E5S und die AM-Diode erzeugt eine Hilfsspannung für etwaige geplante Projekte. |